Projekt Brühlpark

 

Mit der Entwicklung Quedlinburgs zum Herzstück der sächsischen Königslandschaft und zur traditionellen Osterpfalz vollzog sich auch die Entstehung des Brühls, eines Lustwäldchens des Klosters St. Wiperti.

Nach dem Dreißigjährigen Krieg entstanden in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts die großen Gartenanlagen am Fuße des Burgbergs: der Abteigarten, der Garten der Äbtissin, der Dechaneigarten, der Garten der Decane und der Probsteigarten (heute Wordgarten).

Nach 1945 wurde der Brühl durch die Stadt bewirtschaftet bzw. Pflegeverträge mit Bürgern und Unternehmen abgeschlossen. Bis zum Jahr 1990 wurden vielfältige Pflanzungen von Solitärgehölzen und Sträuchern vorgenommen, Wege befestigt und Bäume beschildert.

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Die Neugestaltung des Brühlparks nach historischem Vorbild wurde in das Landesprogramm „Gartenträume Historische Parks in Sachsen–Anhalt" aufgenommen. Ziel der Neugestaltung ist, Nutzungskonflikte durch die Beeinträchtigung der Parkanlagen durch Brunnen und Bauwerke zur Trinkwasserversorgung sowie durch Fahrzeuge des Abwasserzweckverbandes zu lösen als Grundvoraussetzung für eine seinem historischen Vorbild gerecht werdende Nutzung auf der Grundlage der Gartenplanungen von Eduard Petzold.

 

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