Projekt Brühlpark
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Mit dem sich abzeichnenden Abschluss der Restaurierung der Barocken Gärten und Parks Blankenburg (Harz) wurde durch das Büro ausgelotet, ob eine Revitalisierung des Brühlparks nach dem Blankenburger Modell Unterstützung durch die Allianz-Umweltstiftung erfahren würde. Nach ersten Signalen des Interesses der Allianz- Umweltstiftung erfolgten differenzierte Gespräche mit Stadtverwaltung Quedlinburg, der Bundes Agentur für Arbeit, der Allianz-Umweltstiftung sowie Garten- und Landschaftsplanern und dem Landesamt für Denkmalpflege zur Umsetzung des Vorhabens. Die Zusage der Allianz-Umweltstiftung zur Förderung der Wiederherstellung des Abteigartens und des Brühlparks führten dazu, dass ab Dezember 2003 bis zum Frühjahr 2004 vor Beginn der Außenarbeiten Jugendliche eine theoretische Ausbildung und Qualifizierung für die duchzuführenden Arbeiten erhielten. Im Frühjahr 2004 begann die Restauration des Blumengartens im Brühlpark mit der Instandsetzung der Mauer, Freilegung von Wegen und des Springbrunnens.
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| Arbeiten an der Mauer | Fundamente-Freilegung des Springbrunnens |
Mauerverlauf |
Mit der Entwicklung Quedlinburgs zum Herzstück der sächsischen Königslandschaft und zur traditionellen Osterpfalz vollzog sich auch die Entstehung des Brühls, eines Lustwäldchens des Klosters St. Wiperti. Nach 1945 wurde der Brühl durch die Stadt bewirtschaftet bzw. Pflegeverträge mit Bürgern und Unternehmen abgeschlossen. Bis zum Jahr 1990 wurden vielfältige Pflanzungen von Solitärgehölzen und Sträuchern vorgenommen, Wege befestigt und Bäume beschildert. Die Neugestaltung des Brühlparks nach historischem Vorbild wurde in das Landesprogramm „Gartenträume Historische Parks in Sachsen–Anhalt" aufgenommen. Ziel der Neugestaltung ist, Nutzungskonflikte durch die Beeinträchtigung der Parkanlagen durch Brunnen und Bauwerke zur Trinkwasserversorgung sowie durch Fahrzeuge des Abwasserzweckverbandes zu lösen als Grundvoraussetzung für eine seinem historischen Vorbild gerecht werdende Nutzung auf der Grundlage der Gartenplanungen von Eduard Petzold.
Förderungen: EU-Mittel/GA, ESF, Landesmittel, Allianz Umweltstiftung, Bundesagentur für Arbeit/AN-Bau
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