Barocke Gärten und Parks Blankenburg (Harz)
Damit die Garten- und Parkanlagen in ihrer Eigenschaft als Denkmale erhalten
bleiben, ist dem bisherigen Verfall entgegenzuwirken und die Pflege der
Kulturdenkmale zu gewährleisten. Die vorzusehenden Maßnahmen der Erhaltung der Garten- und Parkanlagen sowie zur
Parkentwicklung dienen in ihrer Gesamtheit dem Erscheinungsbild der Stadt
Blankenburg (Harz) und letztlich der wirtschaftlichen und touristischen Entwicklung der
Region. Gleichzeitig
sollen die Anlagen ein aktives Naturerlebnis und ein besseres Verständnis für
die Natur vermitteln. Deshalb wurden die Barocken Gärten und Parks Blankenburg
(Harz) in das
Landeskulturinvestitionsprogramm „Gartenträume“ aufgenommen.
Für die Revitalisierung der Barocken Schlossgärten und Parks Blankenburg
(Harz) fehlten die finanziellen Voraussetzungen in der Stadt zur erforderlichen
Kofinanzierung von Leistungen der Bundesagentur für Arbeit. Das Büro, das
für viele Projekte und finanzielle Probleme von Kommunen Lösungen gefunden hatte,
nahm sich eigenständig der Aufgabe an und erstellte ein Konzept, das mehreren
Stiftungen übersandt wurde. Die Allianz Umweltstiftung reagierte und sagte eine
finanzielle Unterstützung für dieses Projekt zu. Ausschlaggebend für die
finanzielle Unterstützung der Allianz Umweltstiftung war die Verknüpfung der
Gartendenkmalpflege mit der Wiedereingliederung benachteiligter Jugendlicher.
Die Barocken Gärten, darunter der vollständig neu entstandene
Fasanengarten, waren das erste Projekt, welches im Rahmen der Landesinitiative
"Gartenträume" fertiggestellt wurde und von der Allianz
Umweltstiftung auf Grund der Verknüpfung von Denkmalpflege, Beschäftigung und
sozialen Aspekten als "Blankenburger Modell" popularisiert wurde.
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| Fasanengarten | Blick zur Voliere | Fasanenfedern bei Nacht | ||
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| Reizvoller Blick zum Prinzessinnenturm |
Plateau vor dem Teehaus | Teehaus als eindrucksvolle Bühnenkulisse |
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| Obere Mühle in neuem Glanz |
Orangerieplatz | Pergola am Orangerieplatz |
Das künstlerische Konzept zur
Gesamtgestaltung des Fasanengartens erarbeitete die Künstlergruppe Odious aus
Berlin. Nach diesem Konzept wurde aus dem wild zugewachsenen Areal der neue
Fasanengarten. Historische und landschaftsarchitektonische Elemente wurden in
Einklang gebracht. Im Rahmen unterschiedlicher Arbeitsförderungsprogramme wurden auch der Berggarten mit dem Teehaus, dem Prinzessinnenturm sowie der
Obermühle und der Terrassengarten mit dem Orangerie- und Melonenplatz unter der
Federführung des VHS-Bildungswerk in Sachsen-Anhalt GmbH, AWZ Blankenburg saniert
bzw. restauriert. Die Dokumentation der einzelnen Förderprojekte übernahm das
Büro zur Förderung der Beschäftigung und regionalen Entwicklung. Ziel der Sanierung und Restauration war, die
charakteristischen Elemente in ihren ehemaligen Strukturen und die
Gartenlösungen vergangener Jahrzehnte herauszuarbeiten, um das historische
Ambiente wieder zur Geltung zu bringen, die künstlerische Idee vergangener
Zeitepochen sichtbar zu machen und so das seltene Gartenensemble zu
erhalten.
Förderungen: Bundesagentur für Arbeit, Land Sachsen-Anhalt, EU – ESF, Allianz-Umweltstiftung München, Stadt Blankenburg
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